Früchtebrot nach Mutter Anna
2 Päckchen (84 g) frische Hefe
1 kg Mehl
500 g getrocknete Pflaumen ohne Kern
250 g Feigen
250 g getrocknete Aprikosen
250 g Rosinen
250 g Korinthen
100 g Haselnüsse (wer Lust hat: vorher anrösten)
0,5 l Saure Sahne
  Obstschnaps oder Rum
  Wasser
  Milch
  Zucker zum Anfüttern der Hefe

Korinthen im Rum einweichen. Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben und eine Mulde reindrücken. Die Hefe mit eine wenig warmer Milch und dem Zucker in die Mulde geben und gehen lassen. Dann einen Vorteig mit der (lauwarm erhitzten) sauren Sahne bereiten und gehen lassen. Das restliche Mehl dazugeben, kneten und nochmals gehen lassen. Den Teig ausrollen. Die Früchte kleinhacken und die mit den ganzen Nüssen auf den Teig geben. Den Teig einrollen und kneten. Anfangs hat man den Eindruck, dass die Früchte nie im Leben in diesen Teig passen. Aber mit Geduld und Hoffnung klappt das.
Zwei Laiber bilden und kurz gehen lassen. Mit Wasser bestreichen und in den Ofen, mittlere Schiene (vorgeheizt: Ober- und Unterhitze 180 Grad). Nach zehn Minuten auf 150 Grad runterschalten. Die Brote brauchen 60 bis 75 Minuten. Sie sind gar, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

Das Brot kann man in Alufolie eingewickelt ein paar Wochen aufheben, wenn man das aushält. Man isst das Brot am besten wie Mutter Anna mit Butter bestrichen. Asketen schaffen es auch ohne Butter.
Übrigens: den Rum oder den Obstschnaps kann man (zu Teilen) mit in den Teig geben. Den Rest, falls es den gibt, kann man der menschlichen Verwertung zuführen.

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